German Freestyle Battle Norderney 2012

Infrastruktur:
Mit dem Auto fährt man bis zum Hafen Norddeichmole. Wer nicht mit dem Auto übersetzen möchte um Geld zu sparen, kann auf dem großen Parkplatz 500m vor dem Anlieger sein Auto für 5€ pro Nacht abstellen. Mit einem Surfhänger muss man zusätzlich zu den 17,50€ (beide Strecken) noch 10€ zuzahlen. Wenn man das Material trägt, ist es in der Regel kostenlos. Vorort lagert man sein Material an der Surfschule Norderney, die ca. 500m vom Hafen entfernt ist. Eine Übernachtungsmöglichkeit gibt es auf dem Campingplatz Brooken, etwa 10€ pro Nacht. Ein großer Supermarkt ist ebenfalls im Hafen Bereich, der auch sonntags geöffnet hat.


Der Spot:
Norderney bietet bei jeder Windrichtung perfekte Freestyle Bedingungen. Allerdings benötigt man Niedrigwasser. Bei Westwind fährt man an der Pegelsandbank, bei Südwind an der Südsandbank, bei Ostwind im Kiterpriel. Nordwind ist die einzige Richtung wo man nicht direkt von der Surfschule starten kann. Hier muss man zur Nordseite der Insel fahren, wo in Detmold eine vorgelagerte Sandbank rauskommt. Je nach Wasserstand hat man überall etwa 2h vor und nach Niedrigwasser perfektes Flachwasser. Geeignete Stellen zum Freestylen bei Hochwasser sind im Becken bei Südwind und am Golfhotel bei Nordwind.

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Redbull Soulwave 2012

Den traditionsrige surfkonkurrence Red Bull Soulwave genoplives til sommer. Red Bull Soulwave, der oprindeligt stammer fra Tyskland, blev i perioden 1995-2005 årligt afholdt i Klitmøller – et ultimativt sted for surfere. Nu vil Red Bull Danmark genoplive denne gamle tradition og igen afholde det legendariske event i juni 2012.

Konkurrencen kommer til at involvere både windsurf og Stand Up Paddling (SUP), og alle interesserede kan signe up, så længe man behersker begge discipliner på et nogenlunde niveau.

Wer wird auf Sylt Weltmeister?

Im Herbst werden die neuen PWA Windsurf-Weltmeister in Westerland auf Sylt geehrt.

Die absolute Windsurf-Elite kämpft bereits seit Monaten auf der PWA World Tour um Platzierungen und Punkte, um beim WM-Finale auf Deutschlands nördlichster Insel vorn dabei zu sein. Im Slalom, der Formel 1 des Windsurfens, liegt der 40-malige Weltmeister Björn Dunkerbeck zurzeit an der Spitze der Gesamtwertung, dicht gefolgt vom sechsfachen Champion Antoine Albeau aus Frankreich. Der ewige Zweikampf zwischen den beiden schnellsten Windsurfern der Welt könnte erst beim Reno Windsurf World Cup Sylt (23. September – 02. Oktober), der letzten Slalom-Station der PWA Saison 2011, entschieden werden.

Auch die Freestyle-Artisten feiern ihren Saisonabschluss in Westerland und alles läuft auf einen Showdown am Brandenburger Strand hinaus. Der vierfache World-Champion Jose Estredo aus Venezuela will mit einem Sieg seinen fünften Titel einfahren. Konkurrent Kiri Thode von Bonaire hat dagegen den ersten Weltmeisterschaftsgewinn seiner Karriere im Visier. Die deutschen Hoffnungen im Freestyle ruhen auf Tilo Eber. Der 13. der Weltrangliste kommt aus Nördlingen (Bayern) und lebt in Kiel.

Die deutschen Waverider Philip Köster, Dani Bruch und Klaas Voget trainieren mit Hochdruck, um beim Saisonhöhepunkt auf Sylt in Top-Form zu sein. Als Dritter, Fünfter und Siebter der letztjährigen PWA Rangliste sind die drei Überflieger Sieg-Kandidaten bei der größten Windsurf-Veranstaltung der Welt. Der Hamburger Klaas Voget, der bereits auf Sylt Zweiter und Dritter wurde, hat nur ein Ziel: Er will endlich das Heimspiel vor seinen Fans gewinnen.

Auch die Verantwortlichen freuen sich auf die Windsurf-Festspiele am Brandenburger Strand. Gastgeber Peter Douven, Geschäftsführer der Insel Sylt Tourismus-Service GmbH: „Der Windsurf World Cup Sylt ist seit Jahren ein großer Wirtschaftsmotor für die Insel und ein fester Termin für Fans aus aller Welt. Wir haben schon Monate vor dem Start zahlreiche Anfragen, die zeigen, wie beliebt und bekannt dieses Mega-Event ist.“

Die Windsurf-Fans in aller Welt können jetzt schon gemeinsam dem Wassersport-Highlight entgegen fiebern. Die Website www.windsurfworldcup.de liefert alles Wissenswerte zum Weltmeisterschaftsfinale auf Westerland, vom Programm bis zu den Partys. Links führen zu den großen Netzwerken Facebook, My Space und Twitter.

Der Reno Windsurf World Cup Sylt ist das größte Windsurf-Event der Welt und genießt auf der PWA World Tour als einzige Station den Status eines Super Grand Slams. 129 Aktive aus 31 Nationen gingen im vergangenen Jahr in den Disziplinen Waveriding, Freestyle und Slalom an den Start und kämpften um ein Gesamtpreisgeld von 105.000 Euro.

Geniales Flens Surfcup Finale

Der FLENS SURF CUP 2010 in Westerland auf Sylt geht als eine Veranstaltung der Superlative in die deutsche Windsurfgeschichte ein. An fünf Veranstaltungstagen konnten insgesamt sechs Rennen in der Disziplin Racing, sieben Slalomwettfahrten und eine Wave-Freestyle Elimination absolviert werden. Die über 100.000 Besucher erlebten bei besten Wind- und Wetterbedingungen neben den Wettkämpfen auch ein reichhaltiges Rahmenprogramm sowie beste Unterhaltung beim „N-JOY Bandfestival“ am Brandenburger Strand.

Gesamtsieger der Veranstaltung FLENS SURF CUP 2010 wurde der deutsche Rekordmeister Bernd Flessner (GER-16, JP, Neil Pryde) von Norderney, der sich in spannenden Wettfahrten gegen seine ärgsten Konkurrenten Helge Wilkens (GER-63, Starboard, Gun) aus Hannover und Vincent Langer (GER-122, Starboard, Point-7) aus Kiel durchsetzen konnte und sie auf die Plätze zwei und drei verwies.

Der letzte Veranstaltungstag beim FLENS SURF CUP 2010 endete so sportlich wie die Veranstaltung begonnen hatte. Bei vier bis fünf Windstärken und strahlendem Sonnenschein konnten noch zwei komplette Slalomeliminations absolviert werden. Den ersten Slalomlauf des Tages konnte Flessner für sich entscheiden und Vincent Langer sowie Gunnar Asmussen (GER-88, F2, North) aus Flensburg auf die folgenden Plätze verweisen. Im zweiten Slalom des Tages setzte sich erstmals der Däne Sebastian Kornum (DEN-24, JP, Neil Pryde) gegen die Konkurrenz durch. Vincent Langer zeigte eine konstante Leistung und fuhr erneut als Zweiter vor Helge Wilkens durch Ziel.

Gunnar Asmussen zeigte sich am letzten Veranstaltungstag nicht von seiner besten Seite und wurde im letzten Slalom aufgrund eines Frühstarts disqualifiziert. Die Führung in der Slalom-Gesamtwertung konnte der Flensburger dennoch verteidigen und holte sich damit den Veranstaltungssieg in dieser Disziplin. Auf Rang zwei der Slalom-Gesamtwertung platzierte sich Bernd Flessner vor Vincent Langer.

In der Disziplin Racing konnten bereits am ersten und zweiten Veranstaltungstag sechs Rennen durchgeführt werden. Hier konnte sich der Hannoveraner Helge Wilkens den Veranstaltungssieg sichern und verwies den Dominator Bernd Flessner auf den zweiten Platz. Rang drei ging an Vincent Langer.

Am Samstag wurde vor Zehntausenden von Besuchern die Disziplin Wave-Freestyle ausgetragen. Hier sicherte sich der auf Gran Canaria lebende Youngster Philip Köster (GER-44, Starboard, Neil Pryde) vor dem Hamburger Klaas Voget (GER-4, Fanatic, Simmer) wie auch im Vorjahr den Veranstaltungssieg. Rang drei in der Wave-Freestyle-Gesamtwertung ging an Andre Paskwoski (GER-2, Fanatic, North) aus Hamburg.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch die Titel der Deutschen Meister in der DWC-Meisterschaftsserie 2009/2010 vergeben. Hier konnte der Deutsche Rekordmeister Bernd Flessner seinen Titel erneut verteidigen und wurde zum 15. Mal Deutscher Meister. Über diesen Titel freute sich Flessner besonders: „Die Saison war nicht immer einfach für mich. Verletzungsbedingt konnte ich nicht immer voll angreifen und musste mich öfters geschlagen geben. Umso mehr freue ich mich, dass ich den Deutschen Meister Titel wieder gewinnen konnte.“

In den Einzeldisziplinen Racing, Slalom und Wave-Freestyle wurden ebenfalls Deutsche Meister Titel vergeben. Im Racing konnte Bernd Flessner seinen Deutscher Meister Titel souverän verteidigen. Der Deutsche Meistertitel in der Disziplin Slalom ging erstmals an Gunnar Asmussen, der damit die Slalom-Siegesserie Flessners nach vielen Jahren durchbrechen konnte. Im Wave-Freestyle holte sich Klaas Voget erstmals in seiner Karriere den Titel des Deutschen Meisters und feierte damit einen seiner größten Erfolge.

Die Fahrer des Deutschen Windsurf Cups haben nun nur wenige Tage Pause vor sich, bevor die neue DWC-Meisterschaftsserie 2010/2011 am Schönberger Strand bei Kiel startet. Vom 30. Juli bis 01. August heißt es dann, die ersten Ranglistenpunkte für die neue Saison zu sammeln.

Wind für Slalom und Wave auf Sylt

Einen Veranstaltungstag der Superlative erlebten die Teilnehmer und Zehntausende Zuschauer am Samstag beim FLENS SURF CUP 2010 in Westerland auf Sylt. Bei traumhaften Bedingungen mit Windstärken bis zu sechs Beaufort konnten zwei komplette Slalomwettkämpfe und eine Wave-Freestyle Elimination absolviert werden. Im Slalom konnte Gunnar Asmussen (GER-88, F2, North) aus Flensburg seine Führung verteidigen, während Philip Köster (GER-44, Starboard, Neil Pryde) aus Gran Canaria die Wave-Freestyle Elimination für sich entscheiden konnte.

Nach der wohlverdienten Pause am Freitag wurde das Teilnehmerfeld beim FLENS SURF CUP 2010 am vierten Veranstaltungstag wieder gefordert. Direkt nach dem Skippersmeeting wurde die vierte Slalomelimination gestartet. Vincent Langer (GER-122, Starboard, Point-7) aus Kiel siegte souverän und knüpfte damit an seine gewohnte Stärke an. Rang zwei in dieser Wettfahrt ging an Bernd Flessner (GER-16, JP, Neil Pryde) von Norderney vor Gunnar Asmussen, der sich erstmals während dieser Veranstaltung in seiner Lieblingsdisziplin Slalom geschlagen geben musste.

In der am frühen Nachmittag gestarteten zweiten Slalomelimination fand Asmussen dann jedoch wieder zu alter Stärke zurück und setzte seine Siegesserie fort. Souverän verwies er Bernd Flessner auf den zweiten Platz, der vor dem erst 16-jährigen Philip Köster ins Ziel kam. Philip Köster, der das erste Mal im Deutschen Windsurf Cup in der Disziplin Slalom antritt, fuhr mit diesem dritten Platz sein bestes Ergebnis der Veranstaltung ein. In der Slalom-Gesamtwertung verteidigt Asmussen seine Führung mit 2,8 Punkten klar. Ihm folgt Bernd Flessner auf Rang zwei (8,0 Punkte) vor Helge Wilkens (GER-63, Starboard, Gun, 18,0 Punkte) aus Hannover, der zwei Plätze gut machen konnte. Auf dem vierten Platz liegt derzeitig Daniel Aeberli (SUI-96, F2, North, 22,0 Punkte) aus der Schweiz vor Denis Standhardt (GER-189, Tabou, Gaastra, 22,0 Punkte) aus Bochum.

Am späten Nachmittag nahm der Wind dann auf bis zu 27 Knoten zu und Wellen mit Höhen bis zu zwei Meter rollten an den Brandenburger Strand. Ideal für die Wave-Freestyler, deren Warten sich damit gelohnt hatte. Um 16:00 Uhr startete die erste Wave-Freestyle Elimination der Veranstaltung. Ein abwechslungsreiches Repertoire an Sprüngen, Wellenritten und Tricks versetzte das Publikum ins Staunen. Die beste Kür zeigte der auf Gran Canaria lebende Youngster Philip Köster, der amtierender Deutscher Meister im Wave-Freestyle ist, und seine Dominanz erneut unter Beweis stellte. Auf dem zweiten Rang platzierte sich Klaas Voget (GER-4, Fanatic, Simmer) aus Hamburg vor Andre Paskowski (GER-2, Fanatic, North), der ebenfalls in Hamburg lebt. Den vierten Platz im Finale belegte Florian Jung (GER-213, RRD, Gun) aus Saarbrücken.

Am letzten Veranstaltungstag beim FLENS SURF CUP 2010 in Westerland auf Sylt sind erneut gute Windbedingungen um vier bis fünf Windstärken zu erwarten. Die Teilnehmer haben dann die Chance, die letzten Ranglistenpunkte für das DWC-Meisterschaftsfinale zu sammeln. Am Sonntag findet dann um 16:00 Uhr die große Siegerehrung der Deutschen Meister 2010 im Veranstaltungszelt am Brandenburger Strand statt. Abends klingt der FLENS SURF CUP 2010 dann mit der After-Race Party und einem Live-Auftritt der Band „Fertig, los!“ aus.

Gunnar Asmussen dominiert den zweiten Surfcup Tag auf Sylt

Spannung pur und sensationelle Wettkampfaction erlebten die Teilnehmer und viele tausend Zuschauer des FLENS SURF CUP 2010 am zweiten Veranstaltungstag in Westerland auf Sylt. Bei Windstärken von bis zu 22 Knoten wurden ein Racing und drei komplette Slalomeliminations absolviert. Absoluter Dominator des Tages war der Flensburger Gunnar Asmussen (GER-88, F2, North), der alle drei Slalomeliminations mit großem Vorsprung für sich entscheiden konnte und zum Überflieger des Tages wurde. Den Sieg im Racing holte Bernd Flessner (GER-16, JP, Neil Pryde) von der Insel Norderney.

So wie der erste Veranstaltungstag endete, begann auch Tag zwei beim FLENS SURF CUP 2010 am Brandenburger Strand. Bei anspruchsvollen Bedingungen wurde zunächst das sechste Racing der Veranstaltung gestartet. Hier konnte der Rekordmeister Bernd Flessner seine volle Stärke wieder zeigen und siegte souverän. Auf Rang zwei platzierte sich Sebastian Kornum (DEN-24, JP, Neil Pryde) aus Dänemark vor Vincent Langer (GER-122, Starboard, Point-7) aus Kiel. Der momentan Führende in der Racing-Wertung, Helge Wilkens (GER-63, Starboard, Gun) aus Hannover, kam als Vierter vor Sebastian Kördel (GER-220, Lorch, Neil Pryde) aus Aach ins Ziel.

Durch seinen ersten Platz im heutigen Racing kommt Bernd Flessner dem Führenden Wilkens in der Racing-Wertung deutlich näher. Wilkens führt mit 14,7 Punkten vor Flessner mit 16,4 Punkten. Vincent Langer verliert einen Platz zum Vortag und liegt mit 16,7 Punkten ganz knapp hinter Flessner auf Rang drei in der Racing-Wertung.

Überragender Mann des Tages war aber Gunnar Asmussen, der in der Disziplin Slalom das Maß aller Dinge war und alle drei Slalom Eliminations souverän für sich entscheiden konnte. Seine ärgsten Konkurrenten Bernd Flessner, Helge Wilkens, Daniel Aeberli (SUI-96, F2, North) aus der Schweiz und Denis Standhardt (GER-189, Tabou, Gaastra) aus Bochum hatten keine Chance, dem Flensburger gefährlich zu werden. Asmussen ging in jedem der drei Finalläufe direkt nach dem Start in Führung und fuhr diese souverän ins Ziel. Mit drei zweiten Plätzen sicherte sich Bernd Flessner den zweiten Platz in der Slalom-Wertung vor Daniel Aeberli, der sich als bester ausländischer Starter unter dem überwiegend deutschen Teilnehmerfeld behaupten konnte. Auf dem vierten Rang platzierte sich Denis Standhardt vor Helge Wilkens.

Der Freitag verspricht erneut jede Menge Windsurfaction. Bei fünf bis sechs Beaufort werden wieder spannende Wettkämpfe in der Disziplin Slalom erwartet. Dann wird sich zeigen, ob Gunnar Asmussen seine grandiose Leistung wiederholen und damit seine Führung in der Disziplin Slalom weiter festigen kann. Der Deutsche Meistertitel im Slalom ist für den Flensburger greifbar nah. Eventuell kommen aber auch die Wave-Freestyler zum Zuge und können mit hohen Sprüngen und extremen Tricks ihr Können zeigen.

Nach den Wettkämpfen lädt am Freitagabend ab 18:00 Uhr die After-Race-Party zum Ausklang des Veranstaltungstages an den Brandenburger Strand ein. Ab 20:00 Uhr tritt dann die Band „Enno Bunger“ im großen Veranstaltungszelt beim FLENS SURF CUP 2010 auf.

Erfolgreicher Flens Surfcup vor Westerland

Unter optimalen Wetter- und Windbedingungen und mit viel Spannung startete am Mittwoch der FLENS SURF CUP 2010 in Westerland auf Sylt. Über 60 Starter treten beim DWC-Meisterschaftsfinale auf der Nordseeinsel an und kämpfen um die Titel des Deutschen Meisters in den Disziplinen Racing, Slalom und Wave-Freestyle. Am ersten Veranstaltungstag konnten insgesamt fünf Rennen in der Disziplin Racing absolviert werden, in denen sich die Top-10 der Racingwertung packende Positionskämpfe lieferten. Am Ende des Tages konnte sich der Hannoveraner Helge Wilkens (GER-63, Starboard, Gun) gegen seine Konkurrenten durchsetzen und führt die Racing-Wertung an.

Die Teilnehmer des FLENS SURF CUP 2010 erlebten gleich am ersten Veranstaltungstag jede Menge Action und Spannung. Bei vier bis fünf Windstärken setzte Regattaleiter Holger direkt nach dem Skippersmeeting das erste Rennen in der Disziplin Racing an. Hier zeigte der Flensburger und Mitfavorit Gunnar Asmussen ein starkes Rennen und konnte seine Konkurrenten Bernd Flessner (GER-16, JP, Neil Pryde) von Norderney und Helge Wilkens (GER-63, Starboard, Gun) aus Hannover auf die Platz zwei und drei verweisen. Auch in den folgenden Wettfahrten spielte der Flensburger seine ganze Stärke aus und konnte sich mit einem weiteren Sieg und einem zweiten Platz an die Spitze der Racing-Wertung kämpfen. Flessner und Wilkens konnten mit jeweils einem Sieg ebenfalls punkten, konnten Asmussen aber bis zum vierten Racing des Tages nicht die Führung abnehmen.

Das vierte und fünfte Rennen wurden Asmussen zum Verhängnis. Aufgrund falscher Materialwahl und eines Mastbruches musste er die Rennen in Führung liegend abbrechen und machte damit den Weg für seine Mitstreiter frei. Das vierte Rennen entschied Helge Wilkens für sich, während der Sieg im fünften Rennen an Vincent Langer (GER-122, Starboard, Point-7) aus Kiel ging. Die Racing-Wertung wurde durch die Ausfälle Asmussens noch einmal komplett neu geordnet.

Es führt Helge Wilkens (10,7 Punkte) vor Vincent Langer (13,7 Punkte) und Fabian Mattes (GER- 202, Starboard, 15,0 Punkte) aus Kiel, der sich in allen Rennen konstant in den Top-5 platzieren konnte. Nur 0,7 Punkte hinter Mattes liegt Bernd Flessner, der seine Chance auf die Führung durch einen Frühstart im fünften Rennen verspielte. Die Top-5 des ersten Tages komplettiert Sebastian Kornum (DEN-24, JP, Neil Pryde) aus Dänemark. Gunnar Asmussen landete durch die Ausfälle in den letzten beiden Rennen nur auf dem 13. Rang der Racing-Wertung.

Für den morgigen zweiten Veranstaltungstag sehen die Windvorhersagen erneut vielversprechend aus. Bei Windstärken um vier bis fünf Beaufort können die Besucher des FLENS SURF CUP 2010 dann wieder spannende Rennen am Brandenburger Strand erwarten. Außerdem lockt ein großes Rahmenprogramm mit vielen Mitmachaktionen und die After-Race-Party im Veranstaltungszelt, die ab 18:00 den Abend beim FLENS SURF CUP 2010 einläutet. Ab 20:00 Uhr sorgt dann die Band „Auletta“ für Live-Unterhaltung und Partyatmosphäre am Strand und auf der Promenade.

Westerland wartet auf Worldcup

Die PWA Worldtour hat gerade erst begonnen, aber schon jetzt fiebern die deutschen Windsurf-Fans dem Herbst entgegen. Vom 24. September bis zum 3. Oktober werden beim Colgate Windsurf World Cup Sylt, der letzten Station der Weltserie, die neuen Champions ermittelt.

Hochklassiger Sport, dramatische Wettkämpfe und ein enthusiastisches Publikum sind das Markenzeichen des zehntägigen Mega-Events, das 2009 mehr als 200.000 Besucher am Brandenburger Strand begeisterte. Auch in diesem Jahr wird die absolute Windsurf-Elite beim PWA Weltmeisterschaftsfinale auf Deutschlands nördlichster Insel auf Titeljagd gehen.

Und die Top-Stars kämpfen nicht nur um die WM-Krone, sondern auch um das mit Abstand höchste Preisgeld der gesamten Tour. 90.000 Euro werden unter Siegern und Platzierten verteilt, die in allen Disziplinen, Freestyle, Waveriding und Slalom, starten. Auch deshalb genießt der Colgate Windsurf World Cup Sylt als einziger Event-Standort den Status eines Super Grand Slams.

Publikumsliebling auf Westerland ist seit Jahren Surf-Legende Björn Dunkerbeck. Der 36-fache Weltmeister gewann hier 1989 zum ersten Mal und fuhr seitdem zehn Siege ein. In diesem Jahr peilt „Dunki“ im Slalom den elften Triumph an, muss dabei aber den aktuellen Weltmeister Antoine Albeau aus Frankreich schlagen.

Die deutschen Hoffnungen ruhen auf Wellenreiter Klaas Voget, der in der Vergangenheit am Brandenburger Strand immer zur Höchstform auflief. Der Weltranglistenvierte der abgelaufenen Saison wurde im vergangenen Jahr nach einem sensationellen Wettkampf Zweiter, 2008 belegte er den dritten Rang. Jetzt will der 31-Jährige ganz oben aufs Treppchen. „Ein Sieg bei meinem Heimspiel in Deutschland wäre ein Traum“, glaubt der Hamburger an seine Chance.

Während des Colgate Windsurf World Cups Sylt verwandelt sich die Westerländer Kurpromenade in eine Erlebnis-, Lifestyle- und Schlemmermeile. Die neuesten Wassersport-Trends werden hier ebenso präsentiert wie modernstes Equipment und aktuelle Surfwear. Die Besucher können auf dem Panasonic Surfsimulator ihre erste Bekanntschaft mit der Welle machen oder den Stars in der Windsurfing Journal Boxengasse beim Material-Check über die Schulter schauen. Im 100 Meter langen Veranstaltungszelt gibt es handfeste und flüssige Leckereien. Hier wird auch jeden Abend bei der NDR2 Open Hour ab 18 Uhr auf zwei Dancefloors Beachparty gefeiert.

Der Colgate Windsurf World Cup Sylt gilt als das größte Windsurf-Event der Welt und genießt auf der PWA Worldtour als einzige Station den Status eines Super Grand Slams. 118 Aktive aus 32 Nationen gingen im vergangenen Jahr in den Disziplinen Waveriding, Freestyle und Slalom an den Start Das Mega-Event lockte mehr als 200.000 Zuschauer auf Deutschlands nördlichste Insel.

Events Nordsee

Von Emden über Westerland bis Sylt steigen die Events der Extraklasse, ob Sansibar, Surf Worldcup oder Stadtfeste an der Nordsee ist immer einiges los.