Gunnar Asmussen dominiert den zweiten Surfcup Tag auf Sylt

Spannung pur und sensationelle Wettkampfaction erlebten die Teilnehmer und viele tausend Zuschauer des FLENS SURF CUP 2010 am zweiten Veranstaltungstag in Westerland auf Sylt. Bei Windstärken von bis zu 22 Knoten wurden ein Racing und drei komplette Slalomeliminations absolviert. Absoluter Dominator des Tages war der Flensburger Gunnar Asmussen (GER-88, F2, North), der alle drei Slalomeliminations mit großem Vorsprung für sich entscheiden konnte und zum Überflieger des Tages wurde. Den Sieg im Racing holte Bernd Flessner (GER-16, JP, Neil Pryde) von der Insel Norderney.

So wie der erste Veranstaltungstag endete, begann auch Tag zwei beim FLENS SURF CUP 2010 am Brandenburger Strand. Bei anspruchsvollen Bedingungen wurde zunächst das sechste Racing der Veranstaltung gestartet. Hier konnte der Rekordmeister Bernd Flessner seine volle Stärke wieder zeigen und siegte souverän. Auf Rang zwei platzierte sich Sebastian Kornum (DEN-24, JP, Neil Pryde) aus Dänemark vor Vincent Langer (GER-122, Starboard, Point-7) aus Kiel. Der momentan Führende in der Racing-Wertung, Helge Wilkens (GER-63, Starboard, Gun) aus Hannover, kam als Vierter vor Sebastian Kördel (GER-220, Lorch, Neil Pryde) aus Aach ins Ziel.

Durch seinen ersten Platz im heutigen Racing kommt Bernd Flessner dem Führenden Wilkens in der Racing-Wertung deutlich näher. Wilkens führt mit 14,7 Punkten vor Flessner mit 16,4 Punkten. Vincent Langer verliert einen Platz zum Vortag und liegt mit 16,7 Punkten ganz knapp hinter Flessner auf Rang drei in der Racing-Wertung.

Überragender Mann des Tages war aber Gunnar Asmussen, der in der Disziplin Slalom das Maß aller Dinge war und alle drei Slalom Eliminations souverän für sich entscheiden konnte. Seine ärgsten Konkurrenten Bernd Flessner, Helge Wilkens, Daniel Aeberli (SUI-96, F2, North) aus der Schweiz und Denis Standhardt (GER-189, Tabou, Gaastra) aus Bochum hatten keine Chance, dem Flensburger gefährlich zu werden. Asmussen ging in jedem der drei Finalläufe direkt nach dem Start in Führung und fuhr diese souverän ins Ziel. Mit drei zweiten Plätzen sicherte sich Bernd Flessner den zweiten Platz in der Slalom-Wertung vor Daniel Aeberli, der sich als bester ausländischer Starter unter dem überwiegend deutschen Teilnehmerfeld behaupten konnte. Auf dem vierten Rang platzierte sich Denis Standhardt vor Helge Wilkens.

Der Freitag verspricht erneut jede Menge Windsurfaction. Bei fünf bis sechs Beaufort werden wieder spannende Wettkämpfe in der Disziplin Slalom erwartet. Dann wird sich zeigen, ob Gunnar Asmussen seine grandiose Leistung wiederholen und damit seine Führung in der Disziplin Slalom weiter festigen kann. Der Deutsche Meistertitel im Slalom ist für den Flensburger greifbar nah. Eventuell kommen aber auch die Wave-Freestyler zum Zuge und können mit hohen Sprüngen und extremen Tricks ihr Können zeigen.

Nach den Wettkämpfen lädt am Freitagabend ab 18:00 Uhr die After-Race-Party zum Ausklang des Veranstaltungstages an den Brandenburger Strand ein. Ab 20:00 Uhr tritt dann die Band „Enno Bunger“ im großen Veranstaltungszelt beim FLENS SURF CUP 2010 auf.

Erfolgreicher Flens Surfcup vor Westerland

Unter optimalen Wetter- und Windbedingungen und mit viel Spannung startete am Mittwoch der FLENS SURF CUP 2010 in Westerland auf Sylt. Über 60 Starter treten beim DWC-Meisterschaftsfinale auf der Nordseeinsel an und kämpfen um die Titel des Deutschen Meisters in den Disziplinen Racing, Slalom und Wave-Freestyle. Am ersten Veranstaltungstag konnten insgesamt fünf Rennen in der Disziplin Racing absolviert werden, in denen sich die Top-10 der Racingwertung packende Positionskämpfe lieferten. Am Ende des Tages konnte sich der Hannoveraner Helge Wilkens (GER-63, Starboard, Gun) gegen seine Konkurrenten durchsetzen und führt die Racing-Wertung an.

Die Teilnehmer des FLENS SURF CUP 2010 erlebten gleich am ersten Veranstaltungstag jede Menge Action und Spannung. Bei vier bis fünf Windstärken setzte Regattaleiter Holger direkt nach dem Skippersmeeting das erste Rennen in der Disziplin Racing an. Hier zeigte der Flensburger und Mitfavorit Gunnar Asmussen ein starkes Rennen und konnte seine Konkurrenten Bernd Flessner (GER-16, JP, Neil Pryde) von Norderney und Helge Wilkens (GER-63, Starboard, Gun) aus Hannover auf die Platz zwei und drei verweisen. Auch in den folgenden Wettfahrten spielte der Flensburger seine ganze Stärke aus und konnte sich mit einem weiteren Sieg und einem zweiten Platz an die Spitze der Racing-Wertung kämpfen. Flessner und Wilkens konnten mit jeweils einem Sieg ebenfalls punkten, konnten Asmussen aber bis zum vierten Racing des Tages nicht die Führung abnehmen.

Das vierte und fünfte Rennen wurden Asmussen zum Verhängnis. Aufgrund falscher Materialwahl und eines Mastbruches musste er die Rennen in Führung liegend abbrechen und machte damit den Weg für seine Mitstreiter frei. Das vierte Rennen entschied Helge Wilkens für sich, während der Sieg im fünften Rennen an Vincent Langer (GER-122, Starboard, Point-7) aus Kiel ging. Die Racing-Wertung wurde durch die Ausfälle Asmussens noch einmal komplett neu geordnet.

Es führt Helge Wilkens (10,7 Punkte) vor Vincent Langer (13,7 Punkte) und Fabian Mattes (GER- 202, Starboard, 15,0 Punkte) aus Kiel, der sich in allen Rennen konstant in den Top-5 platzieren konnte. Nur 0,7 Punkte hinter Mattes liegt Bernd Flessner, der seine Chance auf die Führung durch einen Frühstart im fünften Rennen verspielte. Die Top-5 des ersten Tages komplettiert Sebastian Kornum (DEN-24, JP, Neil Pryde) aus Dänemark. Gunnar Asmussen landete durch die Ausfälle in den letzten beiden Rennen nur auf dem 13. Rang der Racing-Wertung.

Für den morgigen zweiten Veranstaltungstag sehen die Windvorhersagen erneut vielversprechend aus. Bei Windstärken um vier bis fünf Beaufort können die Besucher des FLENS SURF CUP 2010 dann wieder spannende Rennen am Brandenburger Strand erwarten. Außerdem lockt ein großes Rahmenprogramm mit vielen Mitmachaktionen und die After-Race-Party im Veranstaltungszelt, die ab 18:00 den Abend beim FLENS SURF CUP 2010 einläutet. Ab 20:00 Uhr sorgt dann die Band „Auletta“ für Live-Unterhaltung und Partyatmosphäre am Strand und auf der Promenade.

Windsurfen ist anstrengender, als Formel 1 zu fahren

Hamburg (01.07.10). Die Formel 1 Piloten rasen mit mehr als 300 Kilometern pro Stunde über die Rennstrecken dieser Welt. In den Kurven wirken Fliehkräfte von mehr als fünf g auf die Fahrer, Stress ist ihr ständiger Begleiter. Nach dem Start schnellt ihr Puls von 130 auf 190 Schläge hoch. Vor der Einfahrt in den Tunnel beim GP von Monaco schlägt das Herz sogar bis zu 210 Mal in der Minute. Trotzdem sagt Deutschlands bester Windsurfer Klaas Voget: „Windsurfen ist anstrengender als Formel 1 zu fahren.“

Der studierte Sportwissenschaftler hat im Rahnen seiner Magisterarbeit festgestellt, dass der Puls bei Windsurfern im Wettkampf auf bis zu 200 Schläge ansteigt. Voget: „Während bei Formel 1 Piloten, die fest angeschnallt sind, der Nacken am stärksten beansprucht wird, sind bei uns alle Muskeln im Einsatz. Auch weil man ständig das Gleichgewicht halten muss.“

Dadurch steigt der Gesamtenergieumsatz und damit auch der Puls. Der Vorteil: Die Belastung wird gleichmäßig verteilt und ist nicht so einseitig wie bei Rennfahrern. Laut Vogets Untersuchung empfanden Windsurfer ihre Wettkämpfe teilweise als nicht besonders anstrengend, obwohl sie einen Durchschnittspuls von 182 hatten und damit Hochleistungsniveau erreichten.

Die Fliehkräfte schätzt der Wellenreiter in beiden Sportarten gleich groß ein. Doch anders als in der Formel 1 sei bei den Windsurfern der ganze Fahrer gefordert. „Ein Doppel-Loop wird bei uns zwar mit dem Kopf ausgelöst, danach rotiert aber der ganze Körper zweimal um die eigene Achse. Da entstehen unglaubliche Fliehkräfte, die durchaus mit denen bei der Formel 1 in den Kurven zu vergleichen sind“, glaubt Voget.

Und der 31-Jährige weiß, wovon er spricht, denn im Mai machte er in Valencia eine Probefahrt in einem Formel-Rennwagen. „Durch die ungewohnte Belastung des Nackens war ich nach den ersten Fahrten etwas verspannt. Aber wenn ein Formel 1 Pilot eine fünf Meter Welle hochfährt, dürfte auch er etwas angespannt sein“, erzählt die Nummer Vier der Wave-Weltrangliste 2009.

Größte Herausforderung beim Rennsport ist für Voget die dauerhafte Stress-Konzentrationsbelastung. „Der kleinste Fahrfehler wird sofort brutal gestraft. Bei uns kann man zwischendurch mal ein bisschen entspannen. Und wenn etwas schiefläuft, fällt man in der Regel weich ins Wasser“, so der Windsurfer, der auch deshalb nie mit Vettel und Co. tauschen würde. „So interessant der Ausflug auf die Rennstrecke war: das Freiheitsgefühl beim Windsurfen ist unerreicht. Das würde ich gegen nichts auf der Welt eintauschen“, lautet Vogets Fazit.

Zurzeit trainiert Klaas Voget auf Gran Canaria, wo am 6. Juli der erste Waveriding World Cup der Saison beginnt. Der Hamburger hat sich viel vorgenommen und will in diese Saison um die WM-Krone kämpfen. Sein größter Traum ist ein Sieg beim Colgate Windsurfing World Cup Sylt, wo er in den vergangenen beiden Jahren jeweils Dritter und Zweiter wurde. Voget: „Auf Sylt zu gewinnen und damit vielleicht sogar Weltmeister zu werden, das wäre die Krönung meiner Karriere.“

Der Colgate Windsurf World Cup Sylt gilt als das größte Windsurf-Event der Welt und genießt auf der PWA Worldtour als einzige Station den Status eines Super Grand Slams. 118 Aktive aus 32 Nationen gingen im vergangenen Jahr in den Disziplinen Waveriding, Freestyle und Slalom an den Start und begeisterten mehr als 200.000 Zuschauer auf Deutschlands nördlichster Insel.

FLENS SURF CUP 2010 auf Sylt

Flens Surf Cup 2010 Wave

Vom 21. bis 25. Juli 2010 findet der legendäre FLENS SURF CUP 2010 in Westerland auf Sylt statt. Im Rahmen des nationalen Saisonhöhepunktes werden die Finalläufe der Deutschen Windsurf Cup Meisterschaftsserie 2009/2010 am Brandenburger Strand ausgetragen. Dabei kämpfen die besten deutschen Windsurfer um die Deutschen Meister Titel in den Disziplinen Racing, Slalom und Wave-Freestyle. Neben einem reichhaltigen Rahmenprogramm sorgt das neu ins Leben gerufene „N-JOY Bandfestival“ für jede Menge Unterhaltung nach den Wettkämpfen und für unvergessliche Abende am Brandenburger Strand.

Der Favoritenkreis der Titelanwärter ist in diesem Jahr ungewöhnlich groß. Erstmals kommen dem Deutschen Rekordmeister Bernd Flessner (GER-16, JP, Neil Pryde) von Norderney die Konkurrenten im Vorfeld der Veranstaltung gefährlich nahe. Nachdem Flessner 2009 die Meisterschaft noch relativ unbeeindruckt für sich entscheiden konnte, führt er in diesem Jahr nur in der Disziplin Racing und in der Gesamtwertung die vorläufige Meisterschaftsrangliste an. In der Disziplin Racing sitzt ihm der Youngster Sebastian Kördel (GER-220, Lorch, Neil Pryde) vom Bodensee im Nacken, der mit einigen Achtungserfolgen in dieser Saison auf sich aufmerksam machen konnte. Nur drei Punkte trennen Kördel momentan von Flessner. So spannend ging es vor dem Finale der DWC-Meisterschaftsserie noch nie zu.

Flens Surf Cup 2010 SlalomFlens Surf Cup 2010 WaveFlens Surf Cup 2010

Auch in der Disziplin Slalom ist Spannung pur angesagt. Hier behauptet der Flensburger Gunnar Asmussen (GER-88, F2, North) momentan die Führung. Ihn trennt allerdings nur ein hauchdünner Vorsprung von seinen Konkurrenten Bernd Flessner und Vincent Langer (GER-122, Starboard, Point-7) aus Kiel, die momentan die Ränge zwei und drei belegen. Beide DWC-Profis haben hier also noch alle Chancen auf den Sieg und den Meistertitel im Slalom.

In der Disziplin Wave-Freestyle ist ebenfalls noch nichts entschieden. Hier hat Flessner die Nase ausnahmsweise nicht vorn. Die Rangliste wird von den punktgleichen Favoriten Klaas Voget (GER-4, Fanatic, Simmer) aus Hamburg und Markus Franziskowski (GER-199, Tabou, Gaastra) von der Insel Fehmarn angeführt, die somit beste Chancen auf den Titel haben. Vorjahresmeister Philip Köster (GER-44, Starboard, Neil Pryde) , der auf Gran Canaria lebt, liegt mit nur einem Punkt Abstand momentan auf dem dritten Rang und hat bereits angekündigt, seinen Titel verteidigen zu wollen.

Die Windsurfing Wettbewerbe sind nicht das einzige Highlight des FLENS SURF CUP 2010. Begleitet werden die Regatten von einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm, das Jahr für Jahr wächst und für jeden Besucher etwas zu bieten hat. Dabei kann man beim Speedminton, auf dem „Panasonic Surfsimulator“ und auf der Quattro-Highjump Anlage selbst aktiv werden, während man beim Airemotion Vogelflug den Event aus der Vogelperspektive erleben kann. Der Nintendo Truck lädt zum sommerlichen Wettbewerb auf die Westerländer Kurpromenade ein. Die Strandbesucher können auch in diesem Jahr in die Welt des japanischen Videospielherstellers eintauchen, aktiv an den Nintendo Summertour-Spielen teilnehmen und hochwertige Preise gewinnen. Alle Spielneuheiten des Sommers können im Nintendo Truck nach Herzenslust ausprobiert werden. Wii Sports Resort sorgt mit seinen zwölf verschiedenen Fun-Sportarten für sommerlichen Spielspaß. Gleichgewichtssinn und Körpergefühl sind dagegen bei zahlreichen Aerobic-, Muskel-, Yoga- und Balanceübungen von Wii Fit Plus spielerisch gefordert.

Eine große Cateringmeile, weitere Mitmachaktionen und Gewinnspiele sowie beste Unterhaltung mit N-JOY runden das Programm perfekt ab und sorgen für die richtige Stimmung. Fachkundige Moderatoren und Gastkommentatoren führen durch das Programm auf dem Wasser und an Land und bringen den erwarteten 100.000 Zuschauern das Eventgeschehen durch Interviews mit den Surfstars, Bühnenshows und Animation näher

Das Abendprogramm beim FLENS SURF CUP 2010 verspricht ein besonderes Highlight zu werden. An allen fünf Eventtagen stehen angesagte Bands beim „N-JOY Bandfestival“ im Rahmen der After-Race Parties auf dem Programm. Täglich sorgen Live-Acts wie „Kuhlage & Friends“, „Auletta“, „Enno Bunger“, „Feinkost“ und „Fertig,los!“ für ausgelassene Stimmung und Partyatmosphäre. Chillige Sounds erwarten die Besucher des bereits legendären Beachclubs, der seine Pforten zum Verweilen am Strand öffnet. Hier kann man entspannt im Liegestuhl sitzen, den Windsurfern ganz nah sein und traumhafte Sonnenuntergänge erleben.

Ein weiterer Partyhöhepunkt ist die große N-JOY NACHTSCHICHT im Bahnhof Westerland. Ab 22:00 Uhr können die Besucher des FLENS SURF CUP 2010 in dieser aufwändig und einmalig dekorierten Partylocation zusammen mit den Windsurfstars feiern. Bereichert wird das Programm der N-JOY NACHTSCHICHT durch Top DJs, einen chilligen Loungebereich und die wahrscheinlich leckersten Cocktails der Insel!

PROGRAMMABLAUF Flens Surf Cup 2010
DIENSTAG, 20. JULI 2010
Ganztägig Anreise der Teilnehmer, freies Training, Aufbau
18:00 – 22:00 Welcome Party im Eventzelt und auf der Promenade mit DJ
18:30 – 19:30 Einschreibung der Teilnehmer
MITTWOCH, 21. JULI 2010
08:00 – 09:30 Einschreibung der Teilnehmer
10:00 Skippersmeeting
10:30 – 11:00 Offizielle Eröffnung des FLENS SURF CUP 2010
11:00 – 18:00 Wettkämpfe der Windsurfer, Rahmenprogramm
18:00 – 22:00 After-Race-Party auf der Promenade und im Beach Club am Strand
LIVE: „Kuhlage & Friends“
DONNERSTAG, 22. JULI 2010
09:00 Skippers Meeting
10:00 – 18:00 Wettkämpfe der Windsurfer, Rahmenprogramm
18:00 – 22:00 After-Race-Party auf der Promenade und im Beach Club am Strand
LIVE: „Auletta“
FREITAG, 23. JULI 2010
09:00 Skippers Meeting
10:00 – 18:00 Wettkämpfe der Windsurfer, Rahmenprogramm
18:00 – 22:00 After-Race-Party auf der Promenade und im Beach Club am Strand
LIVE: „Enno Bunger“
SAMSTAG, 24. JULI 2010
09:00 Skippers Meeting
10:00 – 18:00 Wettkämpfe der Windsurfer, Rahmenprogramm
18:00 – 24:00 After-Race-Party auf der Promenade und im Beach Club am Strand
LIVE: „Feinkost“
ab 22:00 N-JOY NACHTSCHICHT im Bahnhof Westerland
SONNTAG, 25. JULI 2010
9:00 Skippers Meeting
10:00 – 14:00 Wettkämpfe der Windsurfer
10:00 – 18:00 Rahmenprogramm
16:00 Siegerehrung des FLENS SURF CUP 2010
18:00 – 22:00 After-Race-Party auf der Promenade und im Beach Club am Strand
LIVE: „Fertig, Los!“
ab 21:30 Special Guest: „Bambus Klaus“

Rund Skagen Nordseewoche 2010

Rund Skagen 2010

Die „Glashäger“-Crew aus Rostock ersegelte beim „Pantenius Rund Skagen 2010“ unter extremen Bedingungen den 2. Platz. Nur die Hälfte der 62 gemeldeten Yachten kam nach kalten und stürmischen 510 Meilen durch die Nord- und Ostsee ins Ziel am Kieler Leuchtturm.

Fünf Meter hohe Wellen und bis 36 Knoten Wind von vorn, dazu extreme Kälte, Schlafmangel und Seekrankheit: die 510 Seemeilen des „Pantaenius Rund Skagen 2010“ von Helgoland nach Kiel stellten härteste Anforderungen an Mensch und Material. Etliche Yachten mussten das Rennen aufgeben und Schutzhäfen anlaufen.
Die Rostocker Rennyacht „Glashäger“, die unter dem Namen „Illbruck“ als erste deutsche Siegeryacht des Volvo Ocean Race Segelgeschichte schrieb, ging am Mittwoch Abend nach 48 Stunden und 52 Minuten unversehrt und mit der zweitschnellsten gesegelten Zeit über die Ziellinie. Das speedsailing Team um Skipper Matthias Huhn traf nur 3 Stunden 40 Minuten hinter der deutlich größeren „Hexe“ am Kieler Leuchtturm ein.
„Wir sind froh und glücklich, das Boot und uns selbst unversehrt nach Kiel gebracht zu haben. Ich bin stolz auf die Jungs, die bei diesen extrem kalten und stürmischen Bedingungen über sich hinausgewachsen sind. Wir waren top vorbereitet, hatten das Schiff jederzeit unter Kontrolle und keinerlei Gedanken an Abbruch oder Aufgabe.“, sagte Matthias Huhn nach dem kräftezehrenden Rennen.

Rund Skagen 2010
Rund Skagen 2010

Westerland wartet auf Worldcup

Die PWA Worldtour hat gerade erst begonnen, aber schon jetzt fiebern die deutschen Windsurf-Fans dem Herbst entgegen. Vom 24. September bis zum 3. Oktober werden beim Colgate Windsurf World Cup Sylt, der letzten Station der Weltserie, die neuen Champions ermittelt.

Hochklassiger Sport, dramatische Wettkämpfe und ein enthusiastisches Publikum sind das Markenzeichen des zehntägigen Mega-Events, das 2009 mehr als 200.000 Besucher am Brandenburger Strand begeisterte. Auch in diesem Jahr wird die absolute Windsurf-Elite beim PWA Weltmeisterschaftsfinale auf Deutschlands nördlichster Insel auf Titeljagd gehen.

Und die Top-Stars kämpfen nicht nur um die WM-Krone, sondern auch um das mit Abstand höchste Preisgeld der gesamten Tour. 90.000 Euro werden unter Siegern und Platzierten verteilt, die in allen Disziplinen, Freestyle, Waveriding und Slalom, starten. Auch deshalb genießt der Colgate Windsurf World Cup Sylt als einziger Event-Standort den Status eines Super Grand Slams.

Publikumsliebling auf Westerland ist seit Jahren Surf-Legende Björn Dunkerbeck. Der 36-fache Weltmeister gewann hier 1989 zum ersten Mal und fuhr seitdem zehn Siege ein. In diesem Jahr peilt „Dunki“ im Slalom den elften Triumph an, muss dabei aber den aktuellen Weltmeister Antoine Albeau aus Frankreich schlagen.

Die deutschen Hoffnungen ruhen auf Wellenreiter Klaas Voget, der in der Vergangenheit am Brandenburger Strand immer zur Höchstform auflief. Der Weltranglistenvierte der abgelaufenen Saison wurde im vergangenen Jahr nach einem sensationellen Wettkampf Zweiter, 2008 belegte er den dritten Rang. Jetzt will der 31-Jährige ganz oben aufs Treppchen. „Ein Sieg bei meinem Heimspiel in Deutschland wäre ein Traum“, glaubt der Hamburger an seine Chance.

Während des Colgate Windsurf World Cups Sylt verwandelt sich die Westerländer Kurpromenade in eine Erlebnis-, Lifestyle- und Schlemmermeile. Die neuesten Wassersport-Trends werden hier ebenso präsentiert wie modernstes Equipment und aktuelle Surfwear. Die Besucher können auf dem Panasonic Surfsimulator ihre erste Bekanntschaft mit der Welle machen oder den Stars in der Windsurfing Journal Boxengasse beim Material-Check über die Schulter schauen. Im 100 Meter langen Veranstaltungszelt gibt es handfeste und flüssige Leckereien. Hier wird auch jeden Abend bei der NDR2 Open Hour ab 18 Uhr auf zwei Dancefloors Beachparty gefeiert.

Der Colgate Windsurf World Cup Sylt gilt als das größte Windsurf-Event der Welt und genießt auf der PWA Worldtour als einzige Station den Status eines Super Grand Slams. 118 Aktive aus 32 Nationen gingen im vergangenen Jahr in den Disziplinen Waveriding, Freestyle und Slalom an den Start Das Mega-Event lockte mehr als 200.000 Zuschauer auf Deutschlands nördlichste Insel.

DWC auf Norderney

Eine Veranstaltung voller Spannung und Überraschungen erlebten die Teilnehmer und Zuschauer beim dritten Tourstopp des Deutschen Windsurf Cups am Pfingstwochenende im Rahmen des „White Sands Festival“ auf Norderney. Bei optimalen Windbedingungen konnten an drei Veranstaltungstagen insgesamt acht Rennen in der Disziplin Racing absolviert werden. Für eine Überraschung sorgte der erst 19-jährige Sebastian Kördel (GER-220, Lorch, Neil Pryde) aus Konstanz, der sich souverän gegen seine Konkurrenten durchsetzen und erstmals in seiner Karriere eine DWC-Veranstaltung für sich entscheiden konnte.

Der letzte Veranstaltungstag begann mit idealen Bedingungen. Strahlender Sonnenschein und Windgeschwindigkeiten von 10 bis 14 Knoten boten optimale Voraussetzungen für die Durchführung der Disziplin Racing. Nachdem es bereits am ersten Veranstaltungstag vier verschiedene Sieger in vier Rennen gab, setzte sich diese Serie auch am Sonntag fort und sorgte für Spannung pur. Teilnehmer und Publikum fieberten um die Wette, wer sich den Sieg beim DWC auf Norderney holen würde.

Die Protagonisten am letzten Veranstaltungstag waren Lokalmatador Bernd Flessner (GER-16, JP, Neil Pryde), Helge Wilkens (GER-63, Starboard, Gun) aus Hannover und Sebastian Kördel. Flessner, durch eine Grippe geschwächt und in den letzten Tagen nicht voll leistungsfähig, kehrte am letzten Veranstaltungstag mit voller Stärke zurück. Zwei der vier absolvierten Racings konnte der Rekordmeister mit großem Vorsprung für sich entscheiden. Ebenfalls siegreich war Helge Wilkens, der durch taktisches Geschick ein Rennen für sich entscheiden konnte.

Überraschungssieger Sebastian Kördel, der bis zur letzten Minute um seine Führung zittern musste, sicherte sich mit einem Rennsieg letztendlich auch den Gesamtsieg der Veranstaltung (10,4 Punkte). Er ist der jüngste DWC-Sieger bei einem „White Sands Festival“ und war total überwältigt von seinem Sieg: „Eigentlich hatte ich keine großen Erwartungen an diese Veranstaltung, da ich kaum Erfahrungen in Nordseebedingungen habe. Umso mehr freue ich mich, dass es so gut lief und ich meinen ersten Erfolg bei einer DWC-Veranstaltung feiern kann.“

Platz zwei in der Gesamtwertung geht an den 14-maligen Deutschen Meister Bernd Flessner, der durch eine fulminante Aufholjagd nur vier Punkte hinter Kördel liegt (14,4 Punkte). Auf Rang drei und vier platzierten sich die Kieler Trainingskollegen Vincent Langer (GER-122, Starboard, Point-7, 17,7 Punkte) und Fabian Mattes (GER-202, Starboard, 18,7 Punkte), zwischen denen nur ein hauchdünner Abstand von einem Punkt liegt. Platz fünf sicherte sich der Flensburger Gunnar Asmussen (GER-88, F2, North) mit 18,7 Punkten.

Die DWC-Cupper haben nach der erfolgreichen Veranstaltung auf Norderney eine sechswöchige Pause vor sich, bevor die Jagd auf Ranglistenpunkte beim vierten DWC-Tourstopp der Saison in Boltenhagen weiter geht. Vom 02. bis 04. Juli treffen sich die besten deutschen Windsurfer dann an der „Weißen Wiek“ in Boltenhagen, um spannende Rennen in den Disziplinen Racing und Slalom zu absolvieren.

Segeln auf der Nordsee

Speedsailing Nordsee

Die Nordsee gehört zu einem der Top Segelreviere in Deutschland. So gut wie alle Orte an der Nordseeküste haben Wassersporthäfen in denen Ihr mir Eurem Boot festmachen könnt.

Speedsailing Nordsee
Speedsailing Nordsee

Events Nordsee

Von Emden über Westerland bis Sylt steigen die Events der Extraklasse, ob Sansibar, Surf Worldcup oder Stadtfeste an der Nordsee ist immer einiges los.